Ein Urlaub muss nicht immer in die Ferne führen – auch in Deutschland gibt es zahlreiche Küstenabschnitte, an denen man sich wunderbar erholen kann. Besonders die Nordsee-Regionen haben es vielen angetan, um dem Alltag zu entfliehen und die Seele baumeln zu lassen.
Doch eine Frage bleibt: Welche Nordsee-Insel soll es diesmal sein? Viele Urlauber entscheiden sich für bekannte Ziele wie Sylt oder Norderney. Doch auch Helgoland wird als Alternative ins Auge gefasst – doch wie steht es eigentlich um die kleine Insel?
Nordsee: Gästezahlen steigen leicht an
Die kleine Insel Helgoland hat 2024 einen Anstieg der Gästezahlen verzeichnet. Laut der Tourismusdirektorin Katharina Schlicht konnte ein Zuwachs von etwa 2,7 Prozent erzielt werden – rund 302.000 Gäste haben die Insel besucht, sowohl für Tagesausflüge als auch für Übernachtungen. Die Gemeinde freut sich über diesen Anstieg, vor allem im Vergleich zu anderen Inseln, wie Schlicht betont: „Damit schneiden wir gut ab.“
Trotz des Anstiegs der Gästezahlen hinkt Helgoland den früheren Rekorden hinterher. 2022 waren es noch knapp 315.000 Gäste, und im Jahr 2019 besuchten mehr als 355.000 Menschen die Insel. Die Gemeinde ist dennoch zufrieden mit dem aktuellen Wachstum, da die Insel bei den deutschen Urlaubern nach wie vor sehr beliebt ist. „Die Auslastung der Gästebetten war auch 2024 sehr gut“, so die Tourismusdirektorin. Auch die bekannten saisonalen Schiffsausfälle waren im normalen Rahmen und stellten kein großes Problem dar.
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Nordsee: Anreise sorgt für positive Rückmeldungen
Ein weiteres Plus für Helgoland: Die Gäste schätzen die etwas längere Anreise. „Die Fahrt zur Insel ist für viele eine willkommene Entschleunigung“, erzählt Schlicht. Diese Rückmeldung gibt vielen Urlaubern das Gefühl von Abenteuer, bevor sie überhaupt angekommen sind.
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Und auch 2025 sieht die Zukunft rosig aus – mit 150 geplanten Veranstaltungen will Helgoland weiterhin als attraktives Ziel für Erholung und Abenteuer punkten – die Nordsee-Insel scheint also gegenüber Norderney und Sylt aufzuholen!