In der Ostsee, in der Nordsee oder in irgendeinem Badesee wäre es ebenso ungewöhnlich, wie es das in der Kieler Förde ist: Ein schwimmendes Lebewesen sorgte am Samstagmorgen (22. Juli) für ordentlich Aufruhr.
Und mit Lebewesen ist kein Mensch gemeint. Viel mehr schwamm ein Vierbeiner in der Kieler Förde, der ganz und gar nicht in das kühle Nass gehört. Da klappten selbst die Kinnladen der Einsatzkräfte nach unten!
Kieler Förde: Plötzlich schwimmt dort…
Ein Reh! Es war ein niedliches Reh, das in der Kieler Förde auftauchte und für ratlose Gesichter sorgte. Am Montag berichtet die Polizei Kiel von dem flüchtenden Vierbeiner, der einmal vom West- bis zum Ostufer rüberschwamm.
„Wir wollten doch nur helfen“, schreibt die Polizei in einem Facebook-Beitrag. Doch das Reh wollte die Hilfe der Polizisten nicht und flüchtete schwimmend durch die Förde vor der Wasserschutzpolizei.
+++Kiel: Lang erwarteter „Tatort“ kriegt’s dicke – „Erbärmlich und realitätsfern“+++
Spaziergänger hätten zuvor gegen 06.30 Uhr am Morgen „ein vermeintlich hilfloses Reh“ gemeldet, dass sich in Höhe Kiellinie im Wasser befand. Der Versuch das Reh zum Schwimmen in Richtung Land zu bewegen ging daneben. Das Tier „durchquerte stattdessen unbeeindruckt die komplette Förde und ging offenbar putzmunter gegen 07:15 Uhr in Höhe Hasselfelde an Land“, schreibt die Polizei Kiel auf Facebook.
Hier mehr News aus dem Norden lesen:
- Camping: Platzpreise machen Urlauber rasend – hier fällt vielfach das Wort „Abzocke“
- Restaurant an der Ostsee: Nach schockierender Beobachtung – Gastronom stellt sich fiesen Gerüchten
- Rügen: Überraschende Kehrtwende auf der Insel – Einwohner sehen schwarz
Kieler Förde: Einwohner sind beeindruckt
Zwischen Witzen und Bekenntnissen der Sorge finden sich einige beeindruckte Stimmen in den Kommentaren des Beitrags wieder. „Na wow, starke Leistung vom Reh“, schreibt ein Mann. Noch jemand zieht metaphorisch seinen Hut: „45 Minuten geschwommen….alle Achtung.“
Ein Kommentar fasst wohl gut das Ende der doch nicht undramatischen und dich ungewöhnlichen Lage zusammen: „Ist ja nochmal gutgegangen.“
+++ Ostsee: Tonnenweise Gift im Meer – hier sind sogar Strände gesperrt +++